Saat/Pflanzenschutz

Als Saat (auch Aussaat oder Ansaat) bezeichnet man das Aussäen von Saatgut in das Saatbett bzw. Saatbeet, aber auch „das Ausgesäte“ und „das aus dem Samen Aufgegangene“.

 

Der Pflanzenschutz umfasst die Gesamtheit der Bemühungen, Schäden und Leistungsminderungen von Nutzpflanzen durch Ausnutzung aller einschlägigen wissenschaftlich Erkenntnisse in einer ökologisch und ökonomisch angemessenen Weise zu verhindern oder zu mildern.[1][2] Wichtige Werkzeuge sind Sortenwahl, Fruchtfolge sowie chemische und biologische Pflanzenschutzmittel. Über ihren Einsatz wird auf der Grundlage einer Bonitur von Böden und Pflanzen entschieden.

Der Begriff „Pflanzenschutz“ wurde um das Jahr 1890 zum ersten Mal verwendet, seit 1891 steht er im Titel der in Stuttgart herausgegebenen „Zeitschrift für Pflanzenkrankheiten und Pflanzenschutz“. Im Lauf der 1950er Jahre kam die synonym verwendete Bezeichnung Phytomedizin auf.[3]